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Nub Sungrown

Endlich sind die „neuen“ Nub Sungrown in der Schweiz erhältlich.Nub Sungrown Was auf den ersten Blick jedoch neu aussieht ist in Wahrheit genau die selbe Zigarre wie die Nub Habano. Claude Guggenheim von CGP erklärt: „Die Manufaktur stellt für Europa die Nub Habano neuerdings mit neuer Bauchbinde her. Die Zigarre an sich ist genau wie vorher und wurde nicht verändert.“ Der neue Namen wurde der Zigarre verliehen um einem allfälligen Konflikt mit dem geschützen Namen Habano aus dem Wege zu gehen.

Wir haben noch Kisten der Nub Habano an Lager und werden nun nach und nach die Nub Sungrown erhalten und in den Verkauf bringen. Die leckeren Nubs finden Sie hier.

Oliva Connecticut Reserve

Oliva Connecticut

Vergangenen Sonntag konnte ich mich endlich der von Claude Guggenheim (Importeur Oliva) überreichten Oliva Connecticut Reserve Robusto annehmen.

Im kalten Zustand besass die Zigarre eine fein süssliche Note unterlegt von floralen Tönen. Äussserlich bot die Zigarre natürlich eine perfekte Verarbeitung des Connecticut Deckblattes auf.

Einmal angezündet liess die Zigarre jedoch mit aromatischen Höhenflügen auf sich warten. Von Anfang an war eine fein nussige Note präsent und begleitete das mild-cremige Rauchvergnügen bis zum Schluss. Die Rollqualität war schon fast etwas zu hervorragend, bot die Zigarre doch praktisch keinen Zugwiederstand.

Mein Fazit: Eine tolle Zigarre für den Liebhaber von milden Zigarren, für Raucher von kräftigen Zigarren jedoch definitiv nicht das Richtige.

Der Anfang…

Zigarren können nach Belieben entweder mit einer Guillotine, einer Schere oder mit einem Rundcutter angeschnitten werden. Der Anschnitt mit einer Guillotine oder der Schere erfolgt normalerweise an der Stelle, an der die Kappe und das Deckblatt miteinander vereint sind. Bei Zigarren des Figurado Formates sollte der Schnitt so erfolgen, dass sich eine etwa 1cm dicke Öffnung bildet. Dies kann jedoch beliebig verändert werden und hängt auch etwas vom Zugwiderstand der Zigarre ab.
Seit geraumer Zeit verwenden Zigarrenkenner immer öfters sogenannte Bohrer, die es in verschiedenen Lochgrössen gibt. Die Wahl der Lochgrösse hängt von der Grösse und dem Durchmesser der Zigarre sowie von den Vorzügen des Geniessers ab. Die Kappe der Zigarre sollte vor dem Anbohren der Zigarre leicht angefeuchtet werden, somit kann ein Brechen der Kappe verhindert werden.

Zum Anzünden der Zigarre sollte am besten ein Jetflame Feuerzeug verwendet werden. Ist ein solches nicht vorhanden, finden Zedernholzspäne und lange Streichhölzer ihre Verwendung. Halten Sie die Zigarre im 90 Grad Winkel zur Flamme, so dass die Flamme das Zigarrenende nicht berührt. Drehen Sie die Zigarre langsam bis sich eine gleichmässige runde Glut gebildet hat. Durch leichtes Drehen in der Luft sowie auch durch ein Ziehen an der Zigarre während dem Anzünden bildet sich eine gleichmässige Glut bis zur Mitte der Zigarre. Die Zigarre ist nun bereit für ihre Verköstigung. Geht die Zigarre während der Verköstigung aus, kann die Asche vorsichtig abgeklopft und die Zigarre neu entflammt werden.

Wie im Abschnitt der Herstellung von Zigarren zu entnehmen ist, sind Zigarren wahre Meisterwerke, die in aufwändiger Handarbeit gefertigt werden. Ist eine Zigarre an ihrem Ende angelangt, sollte sie deshalb nur in den Aschenbecher gelegt und keinesfalls ausgedrückt werden. Sie verdient es, gewürdigt zu werden bis zum Schluss.