Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan

Die Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan kam im September 2014 auf den Schweizer Markt. Im Format „Geniales“ macht sie einen stattlichen Eindruck (150 mm Länge, 54 Ringmass). Ich habe bisher zwei Exemplare verkostet. Das Box-Date war bei beiden Exemplaren JUL14 aus unterschiedlichen Cabinetkisten. Eines Vorweg: Es ist noch viel zu früh für eine faire Bewertung Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan.

Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan

Die Betrachtung

Die grosse und neue Anilla fällt mir als erstes auf. Mit der Einführung der Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan bekommt das Design der Anilla und des Bandes in der Cabinetkiste ein neues Outfit. Das Deckblatt war bei deiden Exemplaren wunderschön verarbeitet, absolut top.

Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan

Das Glimmen

Bei beiden Exemplaren war die Asche recht dunkel. Die Rauchentwicklung ist enorm! Die Asche hält fast ein Drittel lang. Der Zugwiderstand war perfekt beim ersten Exemplar. Beim zweiten Exemplar war er für mich persönlich viel zu schwach.

Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan

Der Geschmack

Nach dem Anzünden beginnt sie sofort recht süsslich und sehr sanft salzig. Das legt sich nach ein paar Minuten jedoch. Die Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan „macht zu“, wie wir Schweizer sagen (sie verschliesst sich). Ammoniak prägt nun den weiteren Verlauf des Smokes. Sie wird zartbitter, etwas herbal, sehr sanft würzig auf der Zungenspitze. Diese Geschmacksnuancen prägen die Zigarre etwa bis zur Hälfte und sie bleibt mild bis höchstens medium in der Stärke. Danach wird sie etwas kräftiger und der Ammoniak und die Tannine dominieren: Der Mund wird immer trockener.

ABER!

Beim Finale wird sie nussig, erdig, torfig, wundervoller Tabakgeschmack. Hier zeigt sich das Potenzial der Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan. Sie braucht definitiv Reifezeit!

Hoyo de Monterrey Le Hoyo de San Juan

Insgesamt

Die Stärke der Zigarre ist 2/5 über weite Passagen. Beim Finale wird sie 3/5 in der Stärke. Die Mindestreifezeit komplett in der Cabinettkiste schätze ich auf 5 Jahre. Ich würde sie jedoch mindestens 7 Jahre reifen lassen. Das Potenzial für eine grossartige Zigarre hat sie auf jeden Fall und wer die Möglichkeit hat, sollte sich sogleich mit einer oder mehreren Cabinetkiste eindecken und sie lagern.

Web-Tipp: Im Blog von Zigarren.Zone gibt es einen interessanten Artikel über das Reifelagern von Zigarren.

Vasilij-Hut-01Have a good Smoke, Vasilij

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.